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Man hat festgestellt dass die Mehrheit der spanischen Rentner in abbezahlten und daher lastenfreien Wohnungen leben. Dem steht gegenüber, dass oft die Rentenzahlungen nicht ausreichen. Einige Banken haben deshalb ein Produkt auf den Markt gebracht, das ces alten Menschen erlaubt, monatlich zusätzliches Geld zu bekommen.
Nach erfolgter Schätzung wird eine Hypothek über 90 bis 110% des Schätzwertes errichtet und der Hypothekenbetrag monatlich auf zehn Jahre ausbezahlt. Wer mehr als diese gedachten zehn Jahre weiterlebt, bekommt den monatlichen Betrag von einer obligat abzuschliessenden Versicherung weiter ausbezahlt.
Diese Versicherung, deren Prämie bei Unterzeichnung der Hypothek bezahlt werden muss, macht das Geschäft nicht ganz billig. Neben Eröffnungsgebühr, Notar und Grundbuch kommen da leicht 10% des Kreditvolumens zusammen.
Dennoch ist es lohnend, sich in dieser Sache bei den Banken umzuhören. Nicht alle bieten dieses Modell an, und nicht alle haben das gleiche. Ich finde das Bestechende an der Idee, dass alten Menschen so die Existenzangst genommen wird.
Die Zeche zahlen die Erben, denn diese müssen den von den Erblassern verbrauchten Betrag samt Zinsen zurückzahlen, oder haben ein Jahr lang Zeit, die Immobilie zu verkaufen. Immerhin: Eine belastete Immobilie in der Erbmasse verringert die Erbschaftssteuer